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9. Jahrgang der Realschule besucht Marinestützpunkt

Informationswochen für Schüler

beim Marinestützpunkt Wilhelmshaven

 

Am Mittwoch, den 13.06.2018 fuhren die beiden neunten Realschulklassen und vier Schüler der 8. Hauptschulklasse im Bus zum Marinestützpunkt WHV.

Nachdem wir ausgestiegen sind, wurden wir in einen Saal der Offiziersmesse geführt, wo uns einer der Offiziere freundlich begrüßte und uns Verhaltensregeln mit auf den Weg gab. Außerdem bekam jeder Schüler eine Tüte mit Müsliriegeln und Getränken mit.

Vor dem Gebäude erwarteten uns die „Scouts“, junge Unteroffiziere, die uns über den Stützpunkt führen, Erklärungen geben und etwaige Fragen beantworten sollten. Jede Klasse bekam je zwei Scouts zugeteilt.

Vom Versammlungssaal wurden wir direkt an den Hafen geführt. Dort waren verschiedene Stationen aufgebaut: Es  gab Informationsstände zu verschiedenen Berufen, mehrere Fahrzeuge der Bundeswehr, einen Helikopter und das  beeindruckende Versorgungsschiff „Berlin“ zu sehen.

Die Stationen waren sehr anschaulich für die Schüler gestaltet und an jeder Station gab es mehrere Soldaten in Uniform, die geduldig alle Fragen der Schüler – und Lehrer – beantworteten.  So erfuhren die Schüler, dass man sich auch in zivilen Berufen - wie Mechatroniker, Industriemechaniker oder Elektroniker - bei der Bundeswehr ausbilden lassen kann und nicht nur als Soldat.

Die verschiedenen gepanzerten Fahrzeuge, der Helikopter sowie das riesige Versorgungsschiff waren natürlich besonders für die Jungen sehr interessant  - deren Augenmerk lag zum Beispiel auf den bemerkenswerten Waffensystemen. Das Augenmerk der Mädchen lag doch manchmal eher auf den jungen Herren in Uniform...

Es wurden Schutzwesten und auch Piloten-Helme anprobiert - sowohl von Jungen als auch von Mädchen – stimmt’s Rieke? Und die Soldaten gingen gerne auf die Fragen der neugierigen und interessierten Schüler ein.

An einem Stand wurden wir von einem Offizier über Ausbildungsmöglichkeiten, Karrieren und Berufslaufbahnen bei der Bundeswehr informiert. Dort gab es auch Kugelschreiber, Schlüsselbänder, Notizblöcke und Infomaterial zum mitnehmen. So mancher hat jetzt sicher den „Tornado“ oder den „Eurofighter“ als Poster zu Hause an der Wand hängen...

Anschließend durften die Gruppen zu einem Informationsstand der Marinetaucher gehen. Dort konnte man entsprechende Ausrüstungen betrachten und es wurden Fragen zu den jeweiligen Berufen beantwortet. Eine der Tauchausrüstungen war z.B. einige 10 000 Euro wert – daran konnte man erkennen, wie hochwertig das Equipment dieser Abteilungen der Bundeswehr ist. Außerdem erfuhren wir, dass es gravierende Unterschiede zwischen Kampftauchern und Marinetauchern gibt. Die Ausbildung zum Kampftaucher ist um einiges härter, als die zum Marinetaucher – die Anforderungen sind doch recht unterschiedlich.

Die Schüler durften dann sogar Teile eines Taucheranzugs anprobieren – für Malte sicher ein beeindruckendes Erlebnis, denn die Ausrüstung ist ganz schön schwer. Trotzdem sind sich einige unserer Schüler sicher, hier ihren Traumberuf gefunden zu haben.

Der 174 m lange Einsatzgruppenversorger „Berlin“ mit seinen zwei je 14.500 PS  starken Dieselmotoren, war noch einmal eine Klasse für sich. Uns wurde erzählt, dass es zwei Helikopter und sogar einen eigenen OP-Saal an Bord gibt. Die Schüler durften versuchen, ein Ankerkettenglied von 40 kg zu heben – einige ächzten doch ganz schön!  

Interessant war auch die Brücke des Schiffs – abgesehen davon, dass man sich doch arg hoch über dem Wasserspiegel befand – gab es eine Menge Instrumente, die sich dort zur Navigation des Schiffes befanden und uns erklärt wurden. Auch hier wurde wieder nach Waffen gefragt und wir erfuhren, dass die „Berlin“ vier Marineleichtgeschütze und vier schwere Maschinengewehre als Bewaffnung hat. Auf Fahrt befinden  sich ca 160 Mann an Bord – liegt es im Heimathafen dann weniger.

Alle Fragen der Schüler wurden freundlich, ausführlich und informativ beantwortet.

Zum Abschluss dieses interessanten und informativen Vormittags, den viele Schüler gerne noch verlängert hätten, wurden wir von der Bundeswehr noch zum Mittagessen aus der „Gulaschkanone“ eingeladen. Es gab Gulasch mit Brötchen oder für Vegetarier ein Nudelgericht, Pudding und Obst sowie diverse Getränke. Das Essen war lecker, und  einige Schüler holten sich noch einen Nachschlag.

Gut gelaunt, leicht erschöpft und vollbeladen mit Informationen traten wir schließlich die Rückfahrt nach Großheide an.